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Willmy Magazin Nr. 7 | April 2015

INTERVIEW PLASBERG Frankplasberg undgäste während einerausgabe seiner montäglichen Talkshow „hart aber fair“.anders als manche seiner Kollegen steht dermoderator während der Sendung – iminterview erklärt er, warum das hilfreich sein kann. willmy magazin: Herr Plasberg, Sie sind seit Jahren mich dann mit einem tollen Team an die Arbeit gemacht. einer der profiliertesten Journalisten in Deutschland und, Am Ende ist „hart aber fair“ dabei herausgekommen. wenn man so will, einer der wichtigsten Fragensteller. Erinnern Sie sich an eine Frage, die Sie bereut haben? willmy magazin: Sie kennen die Medienlandschaft Frank Plasberg: Ich habe Ursula von der Leyen vor in Deutschland aus unterschiedlichen Perspektiven: Jahren einmal sinngemäß gefragt, wie Sie Ihr Minis- Ihr Polittalk „hart aber fair“ wird live aus Köln oder teramt mit der Erziehung von sieben Kindern verein- Berlin gesendet, Ihre Produktionsfirma ist in Düsseldorf. baren kann. Es hat Jahre gebraucht, bis sie danach Könnten Sie die drei Medienstandorte jeweils charakteri- wieder zu „hart aber fair“ gekommen ist. sieren, auch im Vergleich? Frank Plasberg: Sie haben Wülfrath vergessen, wo willmy magazin: Wurde Ihnen mal eine Frage „hart aber fair“ angefangen hat. Wir sind ja so eine Art gestellt, die Sie besonders gut fanden? Was haben Sie Wanderzirkus und froh darüber, in allen drei Städten geantwortet? gute Produktionsbedingungen vorzufinden. Also: Berlin Frank Plasberg: Vor vielen Jahren hat mich mein ist wichtig. Köln ist gelassen. Und Düsseldorf hat eine damaliger Chefredakteur gefragt: Können Sie sich gute Autobahnanbindung. So, jetzt habe ich als Kölner vorstellen, einen frei gewordenen Sendeplatz im wieder das Klischee bedient. Ernsthaft: Wenn Köln eine WDR-Fernsehen zu füllen? Ich habe erstmal ja gesagt. Und aufstrebende – und anbauende – Produktionsfirma so 10 Willmymagazin |april 2015


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